Die Winkellampe Wizard C2 WR von Armytek (08-2022)

Eine weitere Lampe ist diesen Sommer bei mir angekommen und zwar eine Wizard C2 WR von hierzulande eher unbekannten Hersteller Armytek.
Bei ihr handelt es sich um eine von mir so geliebten Winkellampe mit einfachem Bedienkonzept und jeweils 5 Modi in mit weißem und eben auch rotem Licht!
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Sie ist 109mm lang und misst am Kopf 28mm, Kühlrippen 27mm, Körper 20mm, Tailcap 24,5mm und bringt 107g auf die Waage. Diese teilen sich in 62g für die eigentliche Lampe und 45g für den 18650er auf.

Hinzu kommt das reichhaltige Zubehör:
Ein Edelstahl-Clip für Koppeln bis 50mm, der oben und unten (und eigentlich am ganzen Körper) angebracht werden kann mit 7g, das magnetische Ladekabel mit 24g, zwei Ersatzdichtungen und ein Stirnband mit Mittelsteg (den es m.E. nicht bräuchte), um die Wizard C2 WR als Stirnlampe einsetzen zu können.
Sie ist ordentlich verarbeitet ohne Schnick und Schnack, hardanodisiert nach Typ III mit einem besonderes Finish was sich samtartig anfühlt und sie mit feuchten/nassen Fingern besser halten lässt, allerdings sieht man auch jeden Fettfinger ...

Der Kopf ist würfelförmig gefertigt und hat an der linken Seite den gelben Taster. So kann sie ideal als Kopflampe und von Rechtshändern bedient und auf den Kopf abgestellt werden. Ebenso wird ein Rollen auf schrägen Flächen verhindert.
Im mit gleich zwei(!) Dichtungen gesicherten Tailcap ist (wie bei einigen anderen Herstellern auch üblich) der Anschluss für das magnetische Ladekabel untergebracht. Es ist mit 24,5mm recht breit und bietet so einen sicheren Stand.
Der Magnet ist deutlich stärker wie bei der vom Gewicht her ähnlichen Warrior II mini, so das die Wizard C2 WR in jeglicher Position an metallenen Flächen angebracht werden kann.
Getestet ist sie lt. Homepage nach FL-1, hat die Schutzklasse IP68 und soll 5Std. auf 10m Wassertiefe ebenso wie Stürze aus 10m Höhe überstehen – das teste ich dann lieber doch nicht ;-)
Bei Unterschreiten der Akkukapazität von 25% blinkt sie 2x innerhalb von 30Sek. auf – da muss man schon drauf achten, um das nicht zu verpassen!
Und sie ist mit einer internen Temperaturüberwachung ausgestattet, die sie ab 58°C runter regelt!
Von der Leuchtkraft bringt sie es in der Spitze mit zwei XD16-LEDs auf 1100lm (bis 98m) im Weißlicht- und mit den beiden XQE auf 230lm (41m) im Rotlicht-Modus. Zum Vergleich die Tabelle mit den Herstellerangaben und meinen Laufzeiten:

Modus Weiss  Firefly Main1 Main2 Turbo Strobe
Lumen 0,6 130 410 1100-> 520
410
Laufzeit in Std. 65 Tage 13 4 1,5min->
2:30
17
meine Werte in Std. 12:12 (49:10)
3:50 (15:32*)
2:20
(6:45)

Im Weiß-Licht-Turbo dimmt sie nach 1,5Min. in kleinen Schrittchen runter.

Modus Rot  Firefly Main1 Main2 Turbo Strobe
Lumen 0,1 18 72 230->
160
230
Laufzeit in Std. 65 Tage 46 13  7min->
3
9:20
meine Werte in Std. 40:31 (69)
10:28 (24*)
2:58 (20*)

Im Rot-Licht-Turbo dimmt sie schleichend runter.

Insgesamt erreicht sie also nicht die Herstellerangaben, was dem mitgelieferten Akku von 3200mAh geschuldet sein dürfte ... lt. der Verpackung gibt es sie wohl auch mit einem kleineren Akku von 2800mAh aber auch mit 2 größeren von 3400mAh und 3500mAh – mit denen sie die Werte schaffen sollte … aus welchem Grunde Armytek das so macht, konnte ich nicht ergründen...
ABER
und das macht sie mir so symphatisch (und darum musste ich viele Leuchtstufen mehrfach laufen lassen!) - nach den von mir gemessen/angegebenen Zeiten(oberer Wert) geht sie nicht einfach aus, sondern dimmt auf einen Wert zwischen Firefly und Main1 und leuchtet fröhlich viele, viele Stunden weiter - siehe die Werte in Klammern!!!
Bei den Werten mit * habe ich die Messung sogar abgebrochen!!!
Die Wizard C2 WR kommt außerdem mit Akkus von Drittanbietern im Betrieb und beim Laden klar, wobei hier explizit Wert auf Akkus ohne zusätzliche Schutzschaltung (wie der mitgelieferte) gelegt wird!

Der Ladevorgang ist etwas besonders:
Man muss den Tailcap erst etwa 1/4-Umdrehung aufdrehen, damit das Ladekabel das Laden startet – hier wäre ein zusätzliches Piktogramm auf dem Deckel hilfreich!
Geladen wird sie in 3:20Std. beginnend mit 1,2A. Die LED im Ladeadapter leuchtet dann rot. Erhält das Ladekabel aus irgendwelchen Gründen nicht die USB-üblichen 5V, so wechselt es auf orange und nimmt nur 500mA an. Mit Abschluss des Ladevorganges leuchtet es dann klassisch grün.
Das Bedienkonzept gefällt mir gut!!!
Im ausgeschalteten Zustand den Knopf lange drücken startet den Firefly-Modus mit 0,6 bzw. 0,1lm (65 Tage!) was dem Moon anderer Hersteller entspricht.
Angeschaltet geht man mit gedrücktem Taster rollierend von Low über High zum Strobe-Modus (bei 1Hz würde ich eher Blink-Modus sagen) und wieder von vorn.
Ein Doppelklick wechselt von Weiß zu Rot und wieder zurück.
Und sie hat eine Memory-Funktion, dessen gespeicherter Modus in beiden Leucht-Varianten auch beim Akkuwechsel erhalten bleibt!
Ja, und mehr ist es auch nicht – sehr benutzerfreundlich wie ich finde!!!
Besonders gefallen mir die beiden Firefly-Modi als Zelt- und Positionslicht und dass das Rotlicht in fünf Stufen zur Verfügung steht – so kann die Wizard C2 WR romantische Stimmung in jeder Lichtstärke verbreiten ;-)
Preislich liegt sie mit € 95,- im Mittelfeld, was ich durch die zwei Lichfarben und Zusatzfunktion als Stirnlampe als völlig okay finde.
Zu erwähnen gilt:
Armytek hält auch Halterungen für das Rad und Helme im Sortiment bereit.
Und noch eine Sache, die der geneigten Leser vielleicht übersehen haben könnte:
Mit 20mm Durchmesser hat der Lampenkörper ein Standart-Maß wo eine Vielzahl von Klemmen, Schellen und Clips des Alltages/Baumarkt des geringsten Misstrauens passen werden – Bastlerherz hier hat es Möglichkeiten, Möglichkeiten, Möglichkeiten ;-)

Fazit: Die Wizard C2 WR ist kompakte Winkellampe, die durch den Clip und Stirnband vielfältig eingesetzt werden kann. Durch die einfache Bedienung und die fünf Rot- sowie Weiß-Stufen ist sie ideal für’s Angeln, Jagd, Geocaching und alle nächtlichen Aktivitäten wo es auf das Erhalten der Nachtsicht in unterschiedlichen Intensitäten ankommt!!!

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** Dank der aktuellen (und m.E. zumindest eigenartigen) Rechtslage kennzeichne ich meine Tests nun so...wir sind ja in Deutschland, wo alles seine Ordnung haben will ;-)

Die MR90 - das Lumenmonster von Imalent (08-2022)

Im Juni hat Imalent die MR90 mit ihren 50.000lm gelauncht – ein richtiges Lumenmonster!
Aufgestachelt von einem Beitrag der Kollegen von der CacHeFreQueNz habe ich mir die Infos zu der Lampe im Netz genauer angeschaut … und Ihr wisst ja wie das ist:
Gute Ausrüstung kann man nur durch bessere Ausrüstung ersetzen!!!
Kurzum konnte ich nicht widerstehen und habe mir die für meine Einsätze eher untypische Lampe bestellt ;-)
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Für ein knappes Kilo Taschenlampe liegt sie erstaunlich gut in der Hand!
Konkret bringt sie 902g auf die Waage, wovon 460g auf den Lampenkopf und 442g auf das Akkupack entfallen, welches gleichzeitig den Griff der MR90 darstellt. Das Akkupack enthält 4x 21700er und die Ladetechnik – spannend das es mit dem Pack der Schwesterlampe MS12 kompatibel ist. So können Einsatzkräfte, dort, so denke ich, liegt der Haupt-Einsatzbereich, mal eben schnell die Akkupacks durchtauschen.

Die MR90 ist 154mm lang und hat am Kopf einen Durchmesser von 92mm, an Schalter und Lüftern 67mm, Gewindeteil/Akkuaufnahme 61mm und am Körper 56mm. Der Kopf hat solo eine Höhe von 79mm und das Akkupack 88mm – mal so für die Zahlenverliebten unter Euch ;-)
Zum Lieferumfang gehört ein spezielles 19V-Ladegerät, was das Akkupack schnell in nur 2 Stunden lädt! Ein einzelnes Laden der vier 21700er ist nicht vorgesehen, so kann die Lampe leider nicht über USB oder im Cachemobil geladen werden.

Die „Gürteltasche“ wiegt 49g und scheint mir wenig optimal … die Gürtelschlaufe sitzt für mein Empfinden zu niedrig und ist auch nur für Koppeln bis 35mm vorgesehen ohne das diese mit festgeklettet wird … naja, irgendwas ist auch immer!
Die Handschlaufe (4g) wird an dem Schutzdeckel für die Ladebuchse eingefädelt.
Zwei Ersatzdichtungen und die Print-Bedienungsanleitung runden den Lieferumfang ab – alles kommt wie ich von meiner MS03 gewohnt bin in einem hochwertigen Karton.
Die MR90 ist aus „raumfahrttauglicher“ Aluminiumlegierung gefertigt und hat ein hartanodiesiertes Typ III Finisch … getestet ist sie nach FL1, hat allerdings nur eine Schutzklasse IP56 und Sturzhöhe von 1m – dies dürften den beiden Lüftern geschuldet sein, die ja als bewegliche Teile etwas empfindlicher sind.
Die Herzstücken sind natürlich die LEDs – hier hat Imalent 8 amerikanische CREE XHP70 2 für das Flutlicht und eine amerikanische Luminius SBT 90 2 für das Spotlicht gewählt. Untergebracht sind sie hinter einem speziellen antireflektierendem Mineralglas in passenden OP- und SMO-Reflektoren - ebenfalls aus Alu.
So wird eine max. Reichweite von 1586m bei 629.000cand. im kombinierten Modus, 1391m bei 484.000cand. beim Spot/Beam und 692m bei 120.000cand. im Flut-/Flood-Modus lt. Imalent erreicht - mehr Daten und Bilder weiter unten!
Insgesamt macht die Lampe einen sehr wertigen Eindruck, der sich natürlich auch in dem Preis von € 379,95 niederschlägt!

Von der Bedienung ist Imalent dem mir bekannten Konzept treu geblieben:
- 4x schnell Klicken sperrt(entsperrt) die MR90 , was mit einem roten(grünen) Blinken/Aufleuchten der beiden seitlich neben dem Taster befindlichen LEDs signalisiert wird.
Im Betrieb leuchten diese LEDs grün und wechseln kurz(15 bis 3Min.) vor Ende der Betriebszeit zu einem roten Blinken! Ich bilde mir das zu hören wenn die Lüfter kurz vor Ende langsamer/leiser werden.

- 3x schnell Klicken wechselt jeweils den Modus beginnend von Spot-&Flutlicht zu Spot- und zu Flut-Licht und wieder von vorne - wie in den Bildern oben.
- Ein Doppelklick schaltet auf den Turbo-Modus und ein weiterer in den Strobe-Modus.
- Mit langen(ca. 4Sek.) Druck auf den Taster werden im ausgeschalteten Zustand die beiden Lüfter aktiviert (bei 20°C Umgebungstemperatur kühlen sie die Lampe innerhalb von 3 bis 10Min. deutlich runter!) bzw. deaktiviert.
- Und im angeschalteten Zustand geht es rollierend durch die 5 Modi von Low nach High.
Ebenso ist die MR90 mit einer Memoryfunktion ausgestattet, die sie in dem Modus starten lässt, in dem sie das letzte Mal ausgeschaltet wurde.
Und sie hat die bewährte thermische Kontrolle! D.h. bei einer internen Temperatur ab 50°C wird die Leistung auf 10.000lm reduziert und mit überschreiten von 65°C wird der Turbo-Modus deaktiviert.
Die beiden Lüfter werden automatisch ab der dritten Stufe zugeschaltet.
Spannend wird es mit der eigentlichen Leistung und da ist die kleine Tabelle auf der Homepage von Imalent mit den Werten von/bis in meinen Augen wenig optimal.
Denn ich kann die MR90 nur im Modus Spot, Flut oder kombiniert betreiben und das in den 5 normalen Stufen zzgl. Turbo und Strobe (den ich mal unberücksichtigt lasse!) was dann 18 (ohne Strobe) unterschiedliche Leistungen/Einstellungen und den mir ja so wichtigen Laufzeiten macht!!!
So habe ich die Herstellerangaben und meine ermittelten Laufzeiten und Temperaturen zu einer großen Tabelle zusammengefasst (das starke Dimmen in den hohen Modi nach den 50Sek. bis 3Min. passt ganz gut zu den Herstellerangaben aber das langsam abnehmende über die Gesamtlaufzeit ist mit bloßem Augen kaum wahrnehmbar!): *

Modus  Low MiddleLow Middel I Middel II High Turbo
Spot&Flut
Lumen
2500 6500 10000 18000->
10000
30000->
10000
50000->
10000
Laufzeiten(Imalent) 4:00h 1:30h 52min 20min->
25min
3min->
45min
50sek->
45min
Laufzeit(meine Werte) 3:01h 1:22h 48min 47min 32min 43min
Temperatur °C
(Körper, 5min-max-aus)
Spot
Lumen
700 1300 1800 2800 3500 4500
Laufzeiten(Imalent) k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 2:30h
Laufzeit(meine Werte) 8:06h 4:28h 2:42h 1:35h 56min 2:39h
Temperatur °C
(Körper, 5min-max-aus)
Umgebung 33-47-44 41-29-29 43-61-50 35-56-50 40
Flut/Flood
Lumen
1300 4600 7800 15000 27000 44500
Laufzeiten(Imalent) k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 1h
Laufzeit(meine Werte) 4:27h 1:57h 1:07h 31min 43min 1:02h
Temperatur °C
(Körper, 5min-max-aus)
49-55-53 57-63-41 *

Und natürlich habe ich irgendwann angefangen das Thermometer zu schwingen, jedoch fehlen noch einige Werte, die ich nach und nach einpflege!
Spitzenwert im kombinierten Turbo-Modus sind 219°C direkt vor dem Glas … dort anzufassen ist also wenig ratsam!!!

Selbstverständlich sind die Temperaturen am Körper und Schalter der Lampe wichtiger – hier habe ich meine Hausmittel verwendet - seht es mir nach das ich kein Labor habe!
Gelernt habe ich hierbei zweierlei:
- Für mich fühlt sich an den Fingern bereits alles knapp oberhalb der Körpertemperatur als „heiß“ an … da bin ich wohl eine Zimperliese ;-)
- Die Umgebungstemperatur und damit die „vorgewärmte“ oder „durchgekühlte“ Lampe macht wesentlich mehr aus als ich gedacht habe!!!
So fühlten sich die höheren Modi bei Raumtemperatur von 25°C für mich bereits „heiß“ an, wohingegen sich selbige Modi bei einer Nachtwanderung mit nur 5°C als „angenehm“ zum Hände wärmen entpuppten!
Ein paar Eindrücke von jener Nachtwanderung am Brocken, 65m, 100m, 140m, 160m und 1300m.
140m160m1300m
Sicherheit: Wer sich nicht auf Sperrung via der eingebauten Elektronik verlassen mag, der drehe den Akku einfach eine knappe 1/4-Umdrehung auf/raus - das funktioniert übrigens bei vielen anderen Taschenlampen auch ... sie sind dann nur nicht sofort einsetzbar!!!

Fazit: Die MR90, das heiße Lumenmonster ist der Burner - eine super starke Lampe für alle die viel, viel und noch mehr Licht benötigen!!!
Zu erstehen bei Amazon, Gatzetec oder Home of Flashlights.

* weitere Leistungswerte und Lichtausbeute könnt Ihr z.B. in der kleinen Messecke(kleine grüne Effizienzklassen-Pfeil) vom Home of Flashlights finden!

** Dank der aktuellen (und m.E. zumindest eigenartigen) Rechtslage kennzeichne ich meine Tests nun so...wir sind ja in Deutschland, wo alles seine Ordnung haben will ;-)

Die C2 von Wuben (08-2022)

Mit der C2 von Wuben ist ein richtiges Multitalent an Taschenlampe bei mir eingezogen ;-)
Neben sieben Modi von SOS über Strobe bis hin zu 2.000lm, der Nutzung von verschiedenen Akkus, kann sie auch als Powerbank genutzt werden und dies zu einem wirklich guten Preis von sage und schreibe € 46,99 … Lampenfreund was willst Du mehr ?
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Sie ist 131mm lang, misst am Schalter, der den Anschlüssen gegenüber liegt, 33mm, am Verschluss 29mm und am Körper 28mm.
Dabei bringt die C2 ein Gesamtgewicht 188g auf die Waage. Hiervon entfallen 80g auf den mitgelieferten 21700er-Akku(4800mAh), solo also 108g.
Zum Lieferumfang gehören ein Lanyard (3g), zwei Ersatzdichtungen und ein 63cm langes USB-C-Kabel(18g), welches auch als Datenkabel nutzbar ist!
Gut gefällt mir die mit vielen Piktogrammen versehene und dadurch leicht verständliche Print-Anleitung (online als PDF)!!!
Getestet ist sie nach FL1, ist staubdicht, verträgt Stürze aus 1m Höhe und eine Wassertiefe von 2m über eine Stunde gemäß IP68.
Als LED hat Wuben eine Luminus SST40 mit einer Lichtfarbe von 6500K gewählt mit der die C2 auf eine max. Reichweite von 358m und 32.000cand kommt und in den unterschiedlichen Modi folgende Werte bringt:

Modus  Eco Low Med High Turbo Strobe SOS
Lumen 5 130 400 1200-> 600
2000->
700
1200 200
Laufzeit in Std. 300 15 5 3min->
3:30h
1min->
3h
Candela 80 2080 6400 19200 32000
meine Werte in Std. 13:39 4:40*
3:26 2:49

Somit bleibt sie knapp hinter den Herstellerangaben (als Grafik) … bei einigen Modi lässt sie sich allerdings nach einer kurzen Pause wieder einschalten und läuft auf kleinster Stufe noch einige Stunden weiter!

Geladen wird sie über den USB-C-Port innerhalb von 3,5Std. im Netzbetrieb - sie akzeptiert aber auch Powerbanks und Solarpanels wie das Base3!
Die Abdeckung der beiden Ports ist mit einer dicken Lippe versehen und macht einen sehr guten Eindruck!
Hier ist mir dann noch ein Bug oder Feature aufgefallen:

An dem USB-C-Port liegt auch Strom an!!! So kann ich gleichzeitig zwei Geräte laden ;-)
Aus dem USB-A-Port gibt sie max. 2A aus!

Spannend finde ich die Möglichkeit sie neben 21700ern auch mit 18650ern betreiben zu können! Ich habe Akkus von Imalent, Olight und einem Noname ausprobiert.
Auch kann ich mit der C2 Fremdakkus(sie sollten mit einer zusätzlichen Schutzschaltung ausgestattet sein!) laden und hier war sie sogar mit dem alten Noname zufrieden!
Gut finde ich, dass sie beim klassisch vorne liegenden Pluspol (auch ein kleines Symbol wurde auf Lampe und Kappe gedruckt!) mit Kunststoff verkleidet ist (oft sieht man ja direkt die Patine!) – so können auch speziell gebrandete Akkus, die vorne mit einen zusätzlichen Minuspol ausgestattet sind, wie meine von Olight und Imalent, genutzt werden – alles natürlich auf eigene Gefahr!!!

Bei den vielen Taschenlampen heutzutage und unterschiedlichen Konzepten freue ich mich immer, wenn mir das Bedienkonzept einfach erscheint und gleich/ähnlich anderen Fabrikaten ist:
So sperre/entsperre ich die C2 in ausgeschaltetem Zustand mit 4x Klicken (wie ich es vom Imalent kenne), was sie mit dreimaligen Blinken und blinkender Taste quittiert.
Mit einem Doppelklick komme ich in den Turbo-Modus, ein weiterer Doppelklick aktiviert Strobe und noch ein Doppelklick bringt mich in den SOS-Blink-Modus.
Ein langer Druck schaltet die Modi rollierend von Eco, Low, Med zu High – im ausgeschalteten Zustand aktiviere ich den Eco-Modus mit seinen 5lm.
Die C2 merkt sich den zuletzt genutzten Modus und schaltet beim nächsten Einschalten automatisch wieder in selbigen.

Besonders verliebt habe ich mich in den „breathing Switch“!!! Diesen aktiviere ich mit 3x Klicken und er leuchtet in Blau – so kann man die Lampe problemlos auch des nachts finden!!!
Gleichzeitig wird der Schalter beim Einschalten als Ladeindikator genutzt:
Blau leuchtend signalisiert >90%, Blau blinkend 90 bis 40%, Rot leuchtend 40 bis 15% und Rot blinkend unter 15%.

Der Verschluss ist mit einer Öse für den Lanyard versehen und so schlicht gearbeitet, das die Lampe einfach hingestellt werden kann – also über den sog. Tailstand verfügt.
Auffällig ist auch noch der massive Clip, mit dem die C2 auch an schwere Koppeln bis 65mm angebracht werden kann.
Ja, und schließlich noch der Preis – hier werden gerade mal €46,99 im deutschen Wuben-Shop aufgerufen – man muss also nicht auf irgendeine Rabattaktion warten ;-)

... naja, nicht ganz richtig - neben der C2, die mir Wuben für diesen Test zur Verfügung gestellt hat, habe ich für Euch den Rabattcode " 20derC2 " bekommen mit dem Ihr 20% Rabatt bekommt, wenn Ihr über diesen Link ordert - das ist doch was ?!?!?!

Fazit: Die C2 von Wuben ist eine starke und einfach zu bedienende Lampe zu einem guten Preis, mit der Option schnell mal andere Akkus verwenden zu können und durch die Powerbank-Funktion zusätzliche Möglichkeiten eröffnet – meine absolute Empfehlung!!!

* Im Med-Modus dimmt sie zwar nach 4:40Std. runter, ist aber erst nach 8:08Std. aus gegangen - viel mehr technische Daten auch grafisch ausbereitet findet Ihr auf dem Blog von 1lumen.com

** Dank der aktuellen (und m.E. zumindest eigenartigen) Rechtslage kennzeichne ich meine Tests nun so...wir sind ja in Deutschland, wo alles seine Ordnung haben will ;-)

M1R mit Weiss-, Rot- und UV-Licht von Cyansky (06-2022)

Ich bin bekanntlich ein Freund von kleinem und leichtem Equipment und wenn es noch tricky oder modular ist, dann muß ich es haben und stelle es Euch hier auf meinem Blog vor!
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So bin ich im Frühjahr auf den Hierzulande noch recht unbekannten Taschenlampen-Hersteller Cyansky gestoßen.
Mir ist die kleine M3 aus Titan (Test folgt!) und die M1R, die neben Weiß- auch Rot- und UV-Licht kann, aufgefallen.
Und so habe ich in China nach Testmustern für meinen Blog gefragt, die kurze Zeit später bei mir eintrafen!
Ein dickes Dankeschön an Cyansky!
Nach ausgiebigen Tests in den letzten Wochen starte ich eine kleine Cyansky-Review-Serie mit der M1R:

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Sie ist als Lampe für den Schlüsselanhänger konzipiert und hat nicht die oft übliche zylindrische Form wie die beiden Lampen im Hintergrund.
Sie misst 50(45 ohne Öse)x24x11mm, wiegt 20g, verträgt Stürze aus bis zu 2m Höhe und ist nach IPX8 wasserdicht bis 2m Tiefe ohne Tastenbedienung – ideal für mich als Geocacher in meiner ultrakleinen CGA und in der Kombination Weiß-, Rot- und UV-Licht etwas was ich schon lange gesucht und nun endlich gefunden habe ;-)

Durch die rechteckige Bauweise kann sie nicht vom Tisch rollen und ich kann sie hinstellen und somit fast beliebig ausgerichten.
Der fest verbaute 200mAh-Li-Ionen-Akku wird über den seitlich angebrachten und unlängst von der EU als Standard festgelegten USB-C-Anschluß geladen. Hierfür kann das mitgelieferte Lade-Kabel (9g) oder auch ein fremdes Kabel(mit möglichst langem Stecker) verwendet werden. Neben diversen USB-Ladegeräten kommt sie mit den verschiedensten kleinen und großen Powerbanks sowie Solarpanels klar! Bei der Gummiabdeckung muss man etwas aufpassen, das sie auch wirklich zu ist und bleibt! Das ist nichts für Menschen, die etwas unachtsam mit ihrem Material umgehen!!!

Der Ladevorgang startet mit einem Ladestrom von 170mA, der nach einer Std. auf 90mA, nach 1:15Std. auf 50mA fällt und nach 1:35Std. zügig abgeschlossen ist.
Währendessen blinkt die Kontroll--LED unter dem Schalter rot und leuchtet mit Beendigung grün.
Der nur leicht erhabene Taster ist das zentrale Bedienelement:
Mit einem Doppelklick wird die M1R im ausgeschalteten Zustand gegen versehentliches Anschalten gesperrt (was sie mit 2x Blinken signalisiert) und ebenso entsperrt – das ist bei „nur“ 200lm auch schon wichtig, da die Lampe in der hellsten Stufe schon gut warm wird und so auch zur Behandlung des Juckreizes von Insektenstichen dienen kann!
Mit einem „langen“ Druck von ca. 1,5Sek. schalte ich die M1R an bzw. aus. Sie hat eine Memory-Funktion und startet immer in dem zuletzt genutztem Modus.
Mit einem „kurzen“ Druck von ca.0,5Sek. schalte ich rollierend im Weißlicht-Modus von Low, Med nach High und wieder Low und im Modus „Spezial“ von UV nach Rot und Rot-blinkend, um wieder bei UV zu beginnen.
Die Modi Weißlicht und Spezial-Licht wechsel ich indem ich den Taster im ausgeschalteten Zustand so lange gedrückt halte bis das UV- bzw. Weißlicht an geht.
Mit einem ganz kurzen Druck auf den Taster im ausgeschalteten Zustand verrät mir die darunter verbaute LED den Ladezustand des Akkus:
Gün leuchtend: >80%
Grün blinkend: 80-50%
Rot leuchtend: 50-20%
Rot blinkend: <20%
Die Laufzeiten sind mir ja immer besonders wichtig und hier die technischen Daten Seitens Cyansky (meine ermittelten Werte etwas weiter unten):

Modus Low  Med  High UV Rot blinken
Lumen 1 25 200 100mW 13 13
Laufzeit Std. 40 5:30 1:10 2:30 1:30 3
Reichweite m 1 5 55 2 2
Candela 0,25 6 756 1 1

Zum Vergleich meine zum Teil deutlich bessere Werte:

Low: 55Std. - die letzten 12Min. blinkt der Taster rot
Med: 6:30Std.
High: nach 1Std. dimmt sie runter, nach 2Std. dimmt sie abermals und der Taster blinkt rot und nach 2:30Std. geht sie aus
UV: nach 2:30Std. dimmt sie, ist aber noch gut einsetzbar, nach 3:30Std. ist sie deutlich schwächer und nach 4 Std. praktisch aus
Rot: hier bin ich auf Laufzeiten zwischen 1:30 und 2Std. gekommen
Rot blinken: hab ich nicht nachgemessen

Die UV-LED macht 100mW kommt ca. 3m weit und muß bei ca. 395nm liegen, somit langt sie für die alltäglichen Aufgaben des Geocachers oder zum Kontrollieren von Ausweisen, Geldscheinen, etc.
Das Rotlicht ist mit 2m Reichweite angegeben. Für Aufgaben wie das Lesen einer Karte oder auch Wandern des Nachts auf schmalen Wegen reicht es alle Mal – ich würde eine größere Reichweite von 3 bis 4m angeben – aber das hängt natürlich davon ab inwieweit sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben!

Fazit: Die M1R ist eine schön leichte und kleine Lampe mit großem Funktionsumfang – ideal für immer-mit-dabei-zu-haben – egal ob nun in der EDC oder CGA des Geocachers ;-)
Zu beziehen über die internationale Seite von Cyansky www.cyanskylight.com für US$ 29,95 oder AliExpress für um die € 34,-

Die M3 aus Titan von Cyansky (07-2022)

Seit einiger Zeit begleitet mich eine M3 Titan aus dem Hause Cyansky auf Tour – Zeit für ein Bericht!
Klein, leicht, mit Batterie oder (Fremd)Akkus zu betreiben … und schick – genau das richtige EDC-Licht für mich als Gewichtsfetischisten ;-)
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Die M3 ist 50mm kurz und hat einen Durchmesser von 22mm – da der angedeutete Kühlkörper achteckig ist wird so das Runterrollen von Tisch und Co. vermieden!

Sie wiegt 47g (27,5g solo) wobei 19,5g auf den hauseigenen Akku entfallen – der via microUSB in 2:10Std. geladen wird und auch mit kleinen Powerbanks sowie Solarpanels klar kommt!
Zum Lieferumfang gehören ein Clip (2g), eine Handschlaufe (2,5g), ein Schlüsselring (2,5g), ein microUSB-Ladekabel (8g), eine Ersatzdichtung und natürlich eine kurze multilinguale Gebrauchsanweisung.
Die M3 ist nach IP68 wasserdicht und kommt mit einer Fallhöhe von 2m zurecht.
Das Herzstück ist eine LED des Typs Cree XP-G3 S4 mit der sie es im Turbo-Modus auf 700lm schafft.
Hier einmal die technischen Daten, wie sie Cyansky für die M3 auf der Homepage bereit stellt:

Modus Low Med High Turbo Strobe
Lumen 5 30 150 700 700
Laufzeit Std. 72 11 2 30Sek. 1
Reichweite m 6 15 34 73 73
Candela 10 58 291 1330 1330

Technische Daten als JPG.
Grafische Darstellung der Laufzeiten.

Wie immer hab ich mir die Laufzeiten sehr genau angeschaut und bin auf folgende Werte gekommen:
Low: 68 bis 69Std. also etwas weniger wie die Herstellerangabe. Jeweils die letzte Stunde blinkt die M3 3x alle 5Min. um auf den fast leeren Akku hinzuweisen.
Med: Nach 16Std. beginnt sie für ca. eine Stunde zu blinken – mit 17Std. beinahe die doppelte Laufzeit wie die Angabe von Cyansky!
High: Die erste Stunde ist sie gut warm und dimmt nach etwa 1:20Std. runter. Bei ca. 1:30Std. beginnt sie alle 5Min. zu blinken, hält aber noch weitere 2Std. durch – also mit 3:45Std. auch hier deutlich länger wie die o.g. Herstellerangabe!

Von der Bedienung her schaltet man die M3 mit einem „längeren“ Druck von ca. einer halben Sekunde an bzw. aus.
Mit einem kurzen Druck schaltet man rollierend von Low, Med, High, Turbo und wieder Low.
Sie speichert den Modus in dem sie ausgeschaltet wurde und startet in diesem beim erneuten Anschalten.
Mit einem langen Druck von ca. 2Sek. im an- und ausgeschalteten Zustand geht sie in den Strobe-Modus. Dieser startet mit einer kurzen Frequenz, um dann in eine lange zu wechseln und dann wieder kurz, so ca. alle 3Sek. – so das jeder „abgegriffen“ wird ;-)
Mit einem Doppelklick im ausgeschalteten Zustand sperrt und entsperrt man die M3, was sie mit 2x blinken quittiert.
Insgesamt ein schlüssiges Schalt-Konzept!

Der Taster ist mit 0,2mm sehr flach gehalten. Der Gedanke dahinter – er soll so schwerer unbeabsichtigt in Tasche und Rucksack betätigt werden können. Das bringt allerdings den Nachteil, dass man ihn mit kalten oder auch unsensiblen Fingern schwer ertasten kann … ich habe das so gelöst, das ich den festen Clip einfach gegenüberliegend befestigt habe und mich an diesem orientiere.

Der Clip als solches gefällt mir sehr gut, da er zwei kleine Löcher und einen Schlitz hat, wo ich bei Bedarf zusätzliche Bändchen oder Gurtband durch fädeln kann!
Am Heck besitzt die M3 eine Öse für die Handschlaufe, der seitlich versetzt ist und so nicht beim Festclippen stört – auch das finde ich eine durchdachte Lösung (andere Hersteller sparen diese Öse gern aus Kostengründen(?) ein)!!!
Was mir besonders an der M3 gefällt ist die Möglichkeit sie mit Akkus und Batterien von Drittanbietern betreiben zu können!!!
Gut, beim Betrieb mit einer CR123A-Batterie kann sie nur max. 300lm – aber das ist gewiss zu verschmerzen ;-)
Ja, und sie ist extrem klein – hier ein Größenvergleich mit der Baton II, die ebenfalls mit einem 16340er betrieben wird.

Und hier noch ein kleiner Hack:
Ein Magnet mit Schrumpfschlauch auf dem Clip bietet die Möglichkeit die Lampe an allem magnetischen befestigen zu können! Den Schrumpfschlauch habe ich extra lang gewählt, um so ein mögliches Verkratzen der Lampe beim Auf- und Zudrehen der Lampe zu umgehen.

Fazit: Die M3 ist eine kleine und dennoch starke EDC-Lampe, die obendrein noch schick ist ;-)
Zu erstehen im internationalen Shop von Cyansky oder Aliexpress für US$ 84,95.

Die Winkellampe P10 von NEXTORCH (03-2022)

Seit einem Monat bin ich nun mit einer P10 vom NEXTORCH unterwegs und möchte Euch ein kurzes Feedback geben:
Die P10 ist eine Winkellampe und damit genau richtig bei mir ;-)
(...und wie immer gilt [Werbung]**)
Ich liebe Winkellampen!
Weil sie universell einsetzbar sind:
So kann ich
ein 08/15-Stirnband nehmen und sie als Stirnlampe tragen oder
einfach in den Brustgurt des Rucksacks oder Gürtel einhängen,
ja selbst bei nebligen Situationen klippe ich sie an den Schaft meiner Stiefel und kann so den Nebel unterstrahlen und
auf den Tisch gestellt kann ich sie in eine beliebige Richtung ausrichten.
Möglichkeiten über Möglichkeiten, die mir eine „normale“ Taschenlampe nicht bietet!!!

Die P10 misst 117x24x32mm bei 145g Gesamtgewicht. Dies teilt sich auf die Lampe selbst mit 93g und den mitgelieferten 18650er (2.600mAh mit eigenem micro-USB-Ladeanschluß) von 52g auf.
Sie ist nach IPX8 wasserdicht und verträgt gemäß FL1 Stürze aus 2m Höhe.
Zum Lieferumfang gehört ein 22cm(8,7g) kurzes microUSB-Kabel welches einen sehr langen Stecker hat und auch als Datenkabel benutzt werden kann – universellen Einsatz finde ich immer super!
An gleich 2 Ersatz-Dichtringe wurde ebenfalls gedacht!
Der Akku zieht ca. 500mA, ist nach 6Std. aufgeladen und verträgt sich mit verschiedenen meiner Powerbanks – super!
Die P10 akzeptiert auch all meine anderen 18650er, so bin ich nicht wie bei manch anderem Fabrikat auf deren hauseigene super-duper-spezial-Akkus angewiesen!
Das Bedienkonzept ist einfach gehalten ohne Schnick und Schnack:
Oben befindet sich der erste Schalter für das weiße Licht.
Getastet geht sie auf die max. Leistung von 1.400lm.
Drücke ich den Schalter durch geht sie auf 200lm, mit einem Tasten geht sie auf 25lm, beim nächsten Tasten auf 1400lm und beim dritten Tasten auf Strob, dann beginnt das rollierende Spiel aufs Neue ;-)
An der linken Seite befindet sich ein zweiter Schalter mit dem ich die Blink-Modi starte, was User aus Feuerwehr, Polizei, BOS, etc. gewiss schätzen – nicht umsonst stattet NEXTORCH seit einiger Zeit die Polizei von NRW und Niedersachsen aus – ich berichtete!
Drücke ich den seitlichen Schalter ca. 1 Sekunde lang, beginnt sie abwechselnd rot und blau zu blinken, einmal tasten blinkt sie nur langsamer in rot und bei nochmaligem tasten blaues Blinken, das funktioniert auch rollierend bis ich den Schalter erneut eine Sekunde gedrückt halte. *

Eine zweite Sache lässt das Konzept für den taktischen Einsatz erkennen:
Den mitgelieferten Gürtelclip kann ich durch den optionalen taktischen Ring bzw. Führungshilfe FR-2 ersetzen und so die Lampe locker am Zeigefinger tragen, Blättern, Schreiben, Schrauben oder sonstige Sachen machen und ganz schnell mit dem Daumen bedienen … für mich als Geocacher und Wanderer nun nicht unbedingt notwendig, aber für Polizei bei nächtlicher Fahrzeugkontrolle sicher eine sehr gute Sache!

Wie sieht es nun mit der Leuchtdauer aus?
Low: 25lm (25m) = 55Std. bei mir knapp 64Std.
Med: 200lm (70m)= 6Std. bei mir 7:20Std.
High: 1400lm (200m)= 3:30Std. bei mir knapp 4Std.
Blinken Rot(3lm) und Blau(2lm): 80Std.
Hier also vorsichtige Angaben vom NEXTORCH, was mir bekanntlich gut gefällt!
Etwa eine Viertelstunde vor Laufzeitende weist mich die P10 mit einem dreimaligen Blinken auf das nahende Ende des Akkus hin, was sich dann alle ca. 5 Minuten wiederholt.
Die P10 gibt es ganz klassisch nur in schwarz, da sie ein hard-anodisiertes Finish hat und so deutlich unempfindlicher gegenüber Kratzern ist, wie bunt lackierte Lampen.
Und das Beste zum Schluss:
Preislich investiere ich gerade mal € 59,- ohne auf irgendwelche Rabattaktionen warten zu müssen ;-)

Fazit: Die P10 ist eine robuste und leicht bedienbare Winkellampe zu einem wirklich guten Preis!
Zu erstehen bei NEXTORCH hinmself, dem großen Fluss oder gut sortiertem Taschenlampen-Dealer.

* Die Blinkmodi sind für den Einsatz bei Feuerwehr und Polizei sicher sinnvoll – für mich als Wanderer und Geocacher würde ich mir eine Version mit dauerhaftem Rotlicht und UV-Licht wünschen!

** Dank der aktuellen (und m.E. zumindest eigenartigen) Rechtslage kennzeichne ich meine Tests nun so...wir sind ja in Deutschland, wo alles seine Ordnung haben will ;-)