i1R2 EOS - die Schlüsselanhängerlampe von Olight (08-2020)

Neulich hat der Olight meine Timeline mit einem super-duper-sonder-Lampen-Gratis-Aktion geflutet und so konnte ich nicht umher mir diesen Anbieter und seine Lampen näher anzuschauen.
Ja, und ich konnte dann auch nicht widerstehen und habe neben der kleinen für den Schlüsselanhänger gedachten i1R2 EOS ein Bundle bestehend aus einer i3T EOS und S1R Baton II geordert - Rabatte und Gratis-Produkte ziehen halt auch bei mir …
(...und wie immer gilt: dies ist [Werbung]**)
Mein erster Eindruck der 44x15mm kleinen und 14g leichten i1R2 EOS:
Durch den integrierten Akku ist nur noch halb so lang wie meine normalen mit einer AAA betriebenen Lämpchen bzw. so lang wie die Varianten mit Knopfzellen.
Geliefert wird sie in einem schlichten kleinen Karton, kein Schnick und Schnack, die technischen Daten stehen auf der Rückseite .... so man mit der sehr kleinen Schrift klar kommt ;-)

So ist sie nach IPX8 gegen „andauerndes Untertauchen“ geschützt und verträgt einen Sturz aus aus einer Höhe von bis zu 1,5m.
Die Verarbeitung und Haptik der Alu-Lampe machen einen ordentlichen Eindruck.
Die i1R2 EOS wird über microUSB geladen und akzeptiert fremde Kabel mit denen sie in 1 bis 1,5 Stunden voll aufgeladen wird.
Sehr gut gefällt mir das mitgelieferte microUSB-Kabel!
Es ist 6g leicht (und 15cm kurz) und auf einem Stecker steht Olight - ich weiß also immer wo es zu gehört.
An jedem Stecker sind Magnete integriert, so dass ich das Lämpchen mit Hilfe des Kabels auch irgendwo magnetisch befestigen kann - wie im Himmel des Cachemobils.
Und es ist als Datenkabel nutzbar, sogar an Schutzhüllen für die Kontakte hat Olight gedacht!
Angegeben wird die i1R2 EOS mit einer Leuchtdauer von 15 Minuten und 150Lumen - Lumen kann ich nicht messen, aber die Leuchtkraft fällt nach 17 bis 20 Minuten merklich ab. Danach leuchtet sie aber noch gute 2 Stunden!
In der 5Lumen-Leuchtstufe solle sie 6 Stunden schaffen, ist nach den ersten Akku-Ladungen nach 7 Stunde schwächer geworden, dann nach weiteren 3 Stunden nochmals schwächer wo sie weitere 9 Stunden vor sich hin glimmerte - also auch weit besser wie die Herstellerangabe*!
Sowohl die eher vorsichtigen Angaben vom Olight wie auch das langsame Nachlassen der Leuchtkraft freuen mich immer - bleibt genügend Zeit im Falle eines Falles aus dem dunklen Wald zu finden.

Fazit: Die i1R2 EOS ist eine kleine lichtstarke Taschenlampe für den Schlüsselanhäger - mit der Leuchtkraft und -dauer eigentlich schon viel zu „groß“ ... ob es von Olight noch kleinere Varianten geben wird - ich bin sehr gespannt ?!

* bei genauer Studie der mitgelieferten Gebrauchsanweisung werden die 15 Minuten bzw. 6 Stunden mit „danach50% Leuchtleistung erklärt … aha, das ist mir so noch nirgends untergekommen!

** Dank der aktuellen (und m.E. zumindest eigenartigen) Rechtslage kennzeichne ich meine Tests nun so...wir sind ja in Deutschland, wo alles seine Ordnung haben will ;-)

mit overpass-turbo POIs aus OSM laden (08-2020)

OSM ist bekanntlich ein freies Projekt, welches ich schon gefühlt ewig als Karte auf meinen GPS-Geräten und Handy-Apps nutze.
Nun habe ich etwas mit dem Mappen angefangen und festgestellt, das es sooo viele Informationen im Material gibt, die es nicht immer bis auf meine Garmin-Karte schaffen...
So bin ich neulich von einem Cacher-Kollegen auf ein cooles Online-Tool hingewiesen wurden, welches ich Euch hier kurz vorstellen möchte:
Unter www.overpass-turbo.eu kann ich nach konkreten POIs suchen, so z.B. Schutzhütten, Trinkwasserstellen oder Quellen, was das Herz begehrt ;-)

In dem Beispiel suche ich über die Karte gleich zwei Arten von POIs, nämlich Trinkwasser und Quelle. Ich zoome auf den Bereich der Zielregion, und klicke oben links auf „Ausführen“.

Schon werden mir die Punkte auf der Karte angezeigt und so ich mit der Auswahl zufrieden bin, klicke ich auf „Exportieren" und kann sie in den Formaten GPX, KML aber auch als Karte und PNG exportieren – eigentlich selbsterklärend.

Auf dem Rechner kann ich die GPX-Datei(hier in MapSource) dann noch mit passenden Symbolen, Beschreibungen, etc. nach meinen Wünschen anpassen.
Über den Wizard kann ich nach Stichworten suchen und sucht die passende OSM-Bezeichnung, was recht gut klappt.
Alternativ kann ich natürlich im Katalog von OSM suchen oder kenne die entsprechende Bezeichnung.

Eine Schwäche offenbart das overpass-turbo allerdings:
OSM ist halt ein Projekt wo viele, viele Freiwillige Daten nach bestem Wissen und Gewissen einpflegen.
So habe ich für Altenau im Harz nach „Trinkwasser" gesucht und 5 Stellen gefunden. Diese „kenne" ich alle und würde aus vieren nicht unbedingt trinken wollen ... und aus der vom Stellplatz kommen meines Wissens eher große und kostenpflichtige Mengen Wasser für Wohnmobile, naja.
Auf jeden Fall habe ich mit diesem Tool eine tolle Möglichkeit nur POIs meiner Wahl aus einem Zielgebiet auf OSM-Basis zu generieren!

Die ScreenShots zeigen das Handling Schritt für Schritt – für die volle Auflösung Rechtsklick „Grafik anzeigen“ wählen!

cmanager zum Logabgleich von GC und OC (07-2020)

Bereits seit einigen Jahren gibt es das kleine auf Java basierende Programm cmanager, welches unlängst auf die Version 0.5.2 aktuallisiert wurde.
Wenn man so wie ich, schon länger beim Geocaching dabei ist, dann hat man oft Accounts auf mehreren Plattformen.
Und je nach dem wie man sich entwickelt hat, hat man irgendwann das doppelte Loggen auf den verschiedenen Plattformen eingestellt – Stichwort Faulheit ;-)
Der cmanager ermöglicht nun im Nachhinein Logs von www.geocaching.com mit den Caches auf www.opencaching.de abzugleichen bzw. nachzuloggen.
Hierfür benötigt man einen Rechner auf dem das neueste Java installiert ist – bei mir ist es ein Win10-PC.

Ich habe mir als Premium Member bei Groundspeak ein PQ mit all meinen Finds erstellt und dies in dem Ordner gespeichert in den ich die knapp 5MB kleine Java-Anwendung runtergeladen habe.

Den Link nebst einer ausführlichen Anleitung habe ich im Blog von OC gefunden indem ich dort nach cmanager gesucht habe.

Auf www.opencaching.de logge ich mich ein und los geht es:

Den cmanager starte ich mit einem Doppelklick.
Das Programm ist nahezu selbsterklärend und so gehe ich beim ersten Start oben auf „Menü“ und klicke im Popup auf die „Settings“ wo ich meinen Nutzernamen bei geocaching.com angebe und dem Programm Zugriff auf mein Account bei opencaching.de gewähre.

Dann wieder auf „Menü“ und „Open“, wo ich das gezippte PQ auswähle.

Es dauert einen Augenblick bis alle dort enthaltenen Caches importiert sind.
Dann klicke ich auf „List“ und auf „Sync with OC

Wieder dauert es etwas und die Liste wird mit der Datenbank von OC abgeglichen – bei mir kamen knapp 400 doppelte Caches heraus!
Diese gleiche ich nun einzeln ab.

Hier hilft mir cmanager indem er die Eckdaten des ausgewählten Caches beider Datenbanken gegenüberstellt und das Log bei GC anzeigt.
Mit einem Klick kann ich es nun nach OC kopieren – fertig ;-)

Die ScreenShots zeigen das Handling Schritt für Schritt – für die volle Auflösung Rechtsklick „Grafik anzeigen“ wählen!

BirdNET von der TU Chemnitz (05-2020)

Es ist schon eine Weile her, das ich hier eine App vorgestellt habe ... vielleicht weil ich so wählerisch bin...?
Durch die erzwungene Corona-Pause haben wir viel Zeit auf Balkonien verbra(u)cht* und mussten erstaunt feststellen was da so alles in der Luft kreucht bzw. vielmehr fleucht ;-)
So sind wir im PlayStore auf die wohl zum Teil aus Steuermitteln finanzierte App BirdNET der TU Chemnitz gestoßen.
Diese kann Vögel anhand ihres Gezwitscher identifizieren!
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Die einfache Bedienung ist nahezu selbsterklärend:
App starten, wenn man einen Vogel hört, anhand des fortlaufenden Sonagramms die Stelle mit dem visualisierten Ruf markieren und auf analysieren klicken. Und schon wird der zwitschernde Fiederling mit der Möglichkeit zu umfassenderen Infos angezeigt. Ebenso erfährt man, wie sicher sich die App in ihrer Aussage ist.
Weiter kann man noch einige Einstellungen für das Mikrofons vornehmen, die wir aber bisher nicht benötigten.
Einziger Nachteil: sie benötigt Netz, um den aufgenommenen Ruf mit den Beispielen auf den Servern abzugleichen. Das funktioniert aber auch in netzschwächeren Terrain recht gut - in der aktuellsten Version zeigt sie sogar die Größe der zu übermittelnden Datei an ... sowas mag ich ja!
Ah, und Förderungen vom Bundesministerium für Forschung und Bildung - das mag ich auch, endlich mal etwas Sinnvolles, was mit den Geldern von uns Bürgern finanziert wurde!!!

In dem Zusammenhang möchte ich noch auf die Online-Version der alten (offline) Vogelführer-App vom NABU aufmerksam machen: unter www.nabu.de/mobil ist diese zu finden, so klein und smart, dass sogar meine alten Nokia9300 und SonyEricssonK550i damit zurecht kommen ;-)
Leider kann ich auf der Homepage des NABUs die apk für die alte App nicht mehr finden ... vor einem Jahr war sie noch da, aber ist wohl im Zuge der Aktualisierung der Homepage runter genommen worden ... egal, ich hab sie noch ;-)

* was die Rechtschreibkorrektur so alles anrichtet ...

** Dank der aktuellen (und m.E. zumindest eigenartigen) Rechtslage kennzeichne ich meine Tests nun so...wir sind ja in Deutschland, wo alles seine Ordnung haben will ;-)

Klappbesteck von MFH (06-2020)

Seit einiger Zeit baue ich meine Kompetenz im „mit einer Tasse kochen" aus. Denn ich kann in einer Tasse nicht nur Kaffee, Tee, Brühe und Wasser heiß machen ... aber was darin noch so kochbar ist, das erzähle ich ein andermal ;-)
Eine Tasse ist ja eh mit auf Tour dabei sowie kleiner und leichter als ein normales Kocher-Set ist.
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So habe ich mich sehr gefreut in meinen MFH-Händlerlisten ein ganzes Besteckset zum Klappen zu finden und dies natürlich bestellt - selbiges bekomme ich direkt in der Tasse verstaut - vorbei die Zeit des langen Suchens im Rucksack nach dem Besteck ;-)
Neben den Klassikern Messer (20g, 23x100/166mm), Gabel (25g, 26x100/162mm) und Löffel (33g, 38x100/162mm) gibt es auch einen Göffel (31g, 40x100/158mm) mit kleinen Zinken - ein Universaltool, welches sich gerade beim Kochen mit Tassen im letzten Jahr bewährt hat!

Etwas gewöhnungsbedürftig ist der Sicherungsclip, der ein versehentliches Zusammenklappen während des Gebrauchs verhindert.
Klar kann man diese Art von Besteck auch von anderen Hersteller aus Titan, dann aber anderen Preisen erstehen!
*
Was mir als Bastler sehr entgegen kommt, ist die simple Aufhängung des Griffs. Diesen kann ich mit zwei Handgriffen entfernen und gegen einen längeren aus z.B. einem Grillspieß austauschen – warum?
Na, weil bei den heutzutage so modernen Aufgießgerichten die Tüte immer so lang bzw. hoch ist! Ohne nochmaliges abschnippeln oder einsauen kann ich den Inhalt sonst nur wenig bequem daraus löffeln ;-)

Fazit: Solange ich also kein Haxen und dicke Schnitzel verzehren muss, bin ich mit dieser Klappvariante, allen voran dem Göffel äußerst zufrieden - eine Alternative für Minimalisten und wenn man etwas mehr Geld in eine Variante aus Titan investiert, dann auch etwas für Grammjäger!

* Im Bild „auf die Länge kommt es an“ seht Ihr noch ein paar andere Bestecke – einzig das ausgeklappte KniSFor schlägt die Variante mit dem Selbst-Bau-Griff(wobei hier noch Potential drin steckt!).

Kleine Übersicht wer dieses Klappbesteck beim Amazon anbietet, hier Decathlon und Globetrotter.

Weitere von mir getestete Besteck-Varianten:
come2eat von Nextool
KniSFor von Nextool
Spork von Freigeist

** Dank der aktuellen (und m.E. zumindest eigenartigen) Rechtslage kennzeichne ich meine Tests nun so...wir sind ja in Deutschland, wo alles seine Ordnung haben will ;-)

Camping-Laterne von Lidl (04-2020)

Diese Woche hat der Lidl eine Camping-Laterne von crivit für sage und schreibe € 2,99 im Angebot ... zufällig bin ich darauf gestoßen und musste eine mitnehmen ;-)
Jetzt im Frühjahr haben ja alle Discounter ihre Camping-Wochen und bieten hierfür immer mehr Produkte an, mal besser, mal nicht so gut ...
                                                (...und wie immer gilt: dies ist [Werbung]**)
Warum habe ich sie mitgenommen und berichte drüber?
Nun, es gibt immer viele Einsteiger und Gruppen, die mit dem Campen starten und mit ihr bekommt man eine vernünftige Laterne für schmales Geld, die sich auch mal Kids leisten können ... und sei es nur für die coronabedingte heimische Butze ;-)
Klar, sie ist keine HighEnd aber immerhin spritzwassergeschützt und kann auch mal runterfallen nach IP44.
Die Elektronik
Sie hat einen Durchmesser von 85mm und ist "zusammengefaltet" 53mm und aufgestellt 133mm hoch und bringt dabei 125g ohne die 3 AA Batterien (welche im Lieferumfang sind) auf die Waage.
Der Deckel muss abgeschraubt werden um die Batterien oder Akkus einzulegen, ganz klassisch.
Die kaltweiße 1W LED hat zwei Helligkeitsgrade und einen Blinkmodus.
Sehr interessant finde ich die Öse zum Aufhänge! Ähnlich einem Karabiner kann man sie öffnen und so an Leine, Ast oder so hängen ohne sie auffädeln zu müssen!

Ein weiteres nettes Gimmick ist die Funktion einer Taschenlampe. Im Boden ist eine halbkugelförmige Linse eingelassen durch die sie im Hängen ebenfalls den Bereich unter ihr beleuchtet und zusammengefaltet eben als Taschenlampe eingesetzt werden kann.
Leider gibt die Bedienungsanleitung keine Leuchtdauer preis ... so habe ich mein Messgerät geschwungen:
Bei vollen Akkus zieht sie bei
voller Leuchtkraft 320mA (nach 20 Stunden 70mA) und bei
reduzierter 160mA (nach 20 Stunden 50mA).
Mit fallender Spannung läßt die Leuchtkraft nach und sie zieht deutlich weniger mA!
So macht sie in der zweiten Stufe die ersten 8 bis 10 Stunden gut Licht, wird dann dunkler, aber immernoch gebrauchsfähig als Nacht- oder Positionslicht und das nach aktuell 56 Tagen!!!

Update: Sie Lampe erweist sich als "Langläufer" und verbraucht jetzt nach nunmehr einem Monat nicht mal ein mA wie aus dem Bild zu entnehmen ist ;-)

Fazit: Eine Camping-Lampe für alle, die ins Camping einsteigen oder nicht auf Größe und Gewicht achten müssen, wie die Mini- und Microcamper.

** Dank der aktuellen (und m.E. zumindest eigenartigen) Rechtslage kennzeichne ich meine Tests nun so...wir sind ja in Deutschland, wo alles seine Ordnung haben will ;-)