Von Ladeports, Strömen, Spannungen und Widerständen

Ich bin ja seit einiger Zeit auch mit Lampen aus dem Hause Olight unterwegs.
Ein Teil von ihnen hat so ein praktisches Magnet-Lade-Kabel, was sich „fast von selbst“ zum Laden findet.
Nun habe ich immer wieder in verschiedenen Gruppen gelesen das sich Lampen in Taschen selbstständig anschalten sollen und sich bei jenseits der 1.000lm schnell mal durch die Tasche schmoren

So habe ich als ersten Schritt das Messgerät geschwungen und mal nachvollzogen was so an Strom und Spannung am Ladeanschluss an liegt.
Hier also meine Ergebnisse:

S1R Baton II
3,88V 2mA
Perun mini
3,29V 1,7mA
Warrior mini 2   2,67V   14,3mA
M2R pro 2,4V 4,55mA
Warrior X pro 2,41V 4,8mA
Obulb - -
Obulb MC 2,92V 2,66mA
Olantern mini - -
Olantern
- -

Die Volt der Spannungen sind etwas mit Vorsicht zu genießen, da sich die Lampen wegen eines anderen Projekts im „angebrauchten“ Zustand befanden.
So habe ich bei einigen Lampen auch eine weiße LED anschließen können und könnte so für „ewiges“ Licht sorgen … mein Tipp für extreme Sparfüchse ;-)
In der deutschen Facebook-Gruppe führten die Ergebnisse zu reger Diskussion und dabei wurden einige ältere Lampen benannt, mit denen man Stahlwolle anzünden kann und das Leute mit einer Überbrückung der beiden Ladekontakte durch den Schlüsselbund Lampen versehentlich angeschaltet haben.
Aha, der Schlüsselbund also!
Denn mit einem blanken Draht(0 Ohm) klappt das nicht!
So habe ich mir Widerstände und Lampen geschnappt, um das Verhalten zu reproduzieren … und in der Tat ist es bei der M2R pro und der Warrior X pro so, das sie sich mit Widerständen von 47 Ohm bis etwa 3 KiloOhm einschalten lassen!!!

Bleibt die Frage:
Warum habe ich eine so leistungsstarke Lampe zusammen mit einem Schlüsselbund, der bekanntlich alles „angeht“, in der Tasche?

Aber das muss jeder für sich klären – hier einfach nur eine Info, die ich sonst nirgends finden konnte und vielleicht für den ein oder anderen von Interesse ist ;-)