Anti-Bottle von vapur (01-2014)

Seit geraumer Zeit zählt die Anti-Bottle von vapur zu meinem Outdoor-Gepäck. Nun ist es mal Zeit für ein Resümee:

Anti-Bottle Anti-Bottle Anti-Bottle Anti-Bottle
Der Name ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig aber sagt einiges über die Zielgruppe aus, denn mit 38g bei 1l Volumen wiegt sie 107g weniger oder nur 26,2% der Aluflaschen (145g) des Marktführers für Outdoor-Trinkflaschen. Auch ist sie nochmals deutlich leichter als eine normale PET-Flasche (86g), also ideal für Gewichtsfetischisten.
Nun ist die Verwendung von einem flexiblen Kunststoffmaterial für den Transport von Wasser nicht neu. Neu aber ist der Aufbau, denn vapur hat der Anti-Bottle einen Boden spendiert, so kann sie entgegen der Trinkblasen auf dem Markt auch hingestellt werden.
Das flexible Material hat auch noch weitere Vorteile, so kann die Anti-Bottle im Winter auch wenn sie durchfriert nicht platzen, sie übersteht auch problemlos einen Sturz aus 8m Höhe auf Beton und das Material ist fest genug sie wie eine normale Flasche egal wieviel Flüssigkeit noch drin ist, zu halten und zu trinken. Auch konnte auf die aufwendige Entwicklung einer Belüftung für den Verschluss verzichtet werden und in einen Bügelkarabiner zum Anhängen an D-Ringe, Gurte etc. investiert werden.
App. Verschluss, die Öffnung ist groß genug für eine normale Reinigungsbürste und es passen des Sommers auch Eiswürfel hindurch. Ein weiterer Vorteil; das durchsichtige Material, so kann man nach dem Befüllen sehen wer oder was sich im Wasser rumtreibt.
Und schließlich das Volumen, 1l im befüllten Zustand, je mehr abgetrunken wird, umso geringer der benötigte Platz, bis zum leeren Zustand wo sich die Anti-Bottle schlussendlich aufwickeln und in den Karabiner stecken lässt.

Fazit: Eine ideale Trinkflasche für alle die auf Gewicht und Funktionalität und/oder einen flexiblen Outdoor-Einsatz auch im Winter setzen. Mit € 18,95 ein üblicher Preis für dieses Volumen. Zu finden beim Taschenlampen-Papst.

AccuTuner für Garmin Oregon 6xx (12-2013)

Update: ich habe inzwischen eine verbesserte und nachleuchtende Version des AkkuTuners im Bestand (siehe unten), dieser funktioniert bei allen aktuellen Oregons, GPSmap64 und GPSmap66

Bei der neuen Oregon-Serie 6xx hat sich Garmin endlich einem lange gefordertem Wunsch gebeugt:
Nämlich die Akkus im GPS laden zu können, wenn dieses via miniUSB-Kabel mit PC oder USB-Lader angeschlossen ist.
In der Vergangenheit wurde dagegen immer mit dem Problem argumentiert, was passiert, wenn der User nun keine Akkus sondern Batterien eingelegt hat und diese lädt ... was ja bekanntlich unschöne Folgen haben kann.
Nun hat Garmin dieses Dilemma mit einem eleganten Kniff gelöst:
Neben dem microSD-Karten-Fach wurde ein Taster eingebaut, der mit einem speziellem Akku-Pack (z.B. im Lieferumfang der Oregon 650) betätigt wird und so dem Oregon 6xx signalisiert: Hier sind Akkus eingelegt, die mittels USB-Anschluß geladen werden dürfen.
Das der User vielleicht schon Akkus hat, die er weiter verwenden möchte oder nicht extra neue Akku-Packs kaufen mag wurde hier nicht berücksichtigt.

AccuTunerOregon6xxTaste AccuTunerOregon6xxTuner AccuTunerOregon6xxInstalliert AccuTunerOregon6xxLädt

Und hier kommt der AccuTuner (den es bereits in glow gegen den Verlust des Nachts gibt) vom cacher center ins Spiel!
Installiert über dem Taster kann man so wieder seine lieb gewonnenen Akkus nutzen und im Oregon laden ;-)

AccuTunerModifiziertMitKuli AccuTunerModifiziertMitKuliAusgebaut

...und für die Bastler unter den Geocachern noch eine kleine Modifikation, die das Problem mit dem vergessenen Stiften minimiert!

Fazit: eine geniale Idee für kleines Geld!

Update: ich habe inzwischen eine verbesserte und nachleuchtende Version des AkkuTuners im Bestand, dieser funktioniert bei allen aktuellen Oregons, GPSmap64 und GPSmap66 - bei Bedarf kontaktiert Ihr mich einfach!
AccuTunerModifiziertMitKuliAusgebaut

Magellan eXplorist GC (02-2013)

Nach einer längeren Schaffenspause hat Magellan ein Softwareupdate 2.15 für den eXplosist GC herausgegeben.
Ich hatte natürlich nichts eiligeres zu tun, wie damit loszuziehen - hier die ersten Eindrücke:
neues Haupmenü Abschalten WAAS/EGNOS Auswahl verschiedene Karten Rasterkarte links und Vectorkarte rechts
Das Hauptmenü schaut anders, logischer und nicht so verspielt aus.
Die Awards können ausgeschaltet werden
Ebenso WAAS/EGNOS
Und vor allem können seit dieser Version 2.13 nun auch Raster- und Vectorkarten anzeigt werden!
Dies wurde ja schon seit Markteinführung gefordert und nun endlich umgesetzt!
Fazit: Nun stellt der eXplorist GC mit seinen € 149,- wieder eine echte Alternative dar!

Garmin fenix (07-2012)

Garmin Fenix Garmin Fenix Garmin Fenix
Im Juli hatte ich auf der OutDoor2012 in Friedrichshafen die Möglichkeit einen Prototypen der Garmin fenix in die Hand nehmen und etwas mit herumspielen zu können.
Die GPS-Uhr, die zusammen mit Bergsteigern (leider keinen Geocachern) entwickelt wurde glänzt mit ein paar lange geforderten Merkmalen:

  • Sie ist klein genug, um auch an schlanken Handgelenken nicht klobig zu wirken.
  • Akku-Laufzeit von 16 Stunden im normalen Modus und 50 Stunden im Sparmodus (Herstellerangaben) – in der Vergangenheit wurden oft Geräte der Forerunner-Serien beim Bergsteigen eingesetzt, bei denen die kurzen Laufzeiten bemängelt wurden.
  • Der barometrische Höhenmesser und elektronische Kompass werden automatisch kalibriert – endlich kein lästiges, manuelles kalibrieren mehr!
  • Optional gibt es im bekannten Chrip-Gehäuse einen mittels ANT+ koppelbaren Temperatursensor, der an Rucksack, Zelt, etc. angebracht werden kann, um die Temperatur an diesem Punkt anzeigen zu können. In der Vergangenheit konnte man je nach Gerät über das Support-Menü zwar die Temperatur aus den Geräten „herauskitzeln“, aber diese ist natürlich verfälscht, da mitten im Gerät gemessen.
  • Der Clip zum Laden und Datenübertragen ist kompakt genug, um ihn auf Tour mitzunehmen Abends-/Nachts mittels Akkupack oder Solarzellen wieder aufzuladen.

Aufgrund der kompakten Bauweise ist die fenix nicht kartenfähig, stellt aber die aktuelle Position, Wegpunkte, POIs, Geocaches und den Track grafisch dar - wie bei eTrex H /10. Wie von den großen Brüdern gewohnt können Geocaches komplett mit Listing bzw. ganze PQs geladen werden!

Fazit: Ich bin sehr auf den ersten Praxis-Einsatz gespannt!

Garmin BirdsEye (10-2012)

Garmin BirdsEye Topo2010 Garmin BirdsEye solo Garmin BirdsEye beide Garmin BirdsEye Beispiel
…ja da war doch mal was…
Angekündigt, released und bei den Cachern (oder zumindest bei mir) nicht angekommen oder ganz schnell in Vergessenheit geraten?
Warum?
Weil es was kostet?
Nun, ich habe mal ein 5.000 km² Abo ausprobiert, mit überraschendem Ausgang.
So habe ich als erstes, dem Namen nach Satelliten-Bilder erwartet, aber eine Rasterkarte auf Basis der Vermessungsämter bekommen. Gut und schön, so dachte ich, kann ich mir ja auch selbst als Rasterkarte bzw. CustomMaps erstellen.
Beim Wandern habe ich dann aber feststellen müssen, dass die Rasterkarte ein lange gefordertes und vom Garmin(Magellan kanns) nicht geliefertes Feature unterstützt!
Nämlich, wie in den ScreenShots zu sehen, das durchsichtige Darstellen der Vektorkarte und der BirdsEye-Rasterkarte!!! So kann ich auf einem Blick die Informationen aus zwei unterschiedlichen Kartenquellen sehen ohne lange zwischen den verschiedenen Karten hin- und herzuswitchen!
Die Beispiel-Screens sind im Harz geschossen worden mit einer Topo2010 im Hintergrund. Wenn ordentlich rangezoomt wird erkennt man die dann pixeligen Informationen der BirdsEye und feinen Linien der Vektorkarte – interessant finde ich die teilweise sehr unterschiedlich verlaufenden Höhenlinien (klar ist abhängig von den verwendeten Höhenmodellen).
Fazit: Für knapp € 20,- bekommt man 5.000 km², also ein Gebiet von 70 x 71 km, was in etwa dem Harz samt Vorland entspricht. Speicherauslastung bei 325MB, passt sogar auf einen Colorado, aber eben nur auf ein (und registriertes) Gerät.

Geocaching-Krimi - Knochenfinder (06-2012)

Knochenfinder
Im Gegensatz zu Todesfinale und Fünf kommt Knochenfinder von Melanie Lahmer ganz ohne Koordinaten aus.
Ganz im Trend der Regional-Krimis können die beschriebenen Locations von Einheimischen und Lesern, die gerne Orte auch ohne Koordinaten-Angaben recherchieren, nachvollzogen werden. So hat sich die Autorin Spiel für Interpretationen gelassen.
Geocaching wird ausreichend und vor allem richtig für den Muggel beschrieben. Auch auf die aktuellen Entwicklungen wie Micro-Schwemme, nachlassende Dosenqualität und Massensport geht Lahmer ein und zeigt so, das Sie weiß worüber sie schreibt.
Für den aufmerksamen Leser hat sie eine kleine "Erfolgskontrolle" im Text versteckt. Packend geschrieben überzeugt Knochenfinder. Ich konnte lediglich zwei Stellen entdecken, die mich mit altem Pfadfinder-/Karl-May-Wissen etwas ins Grübeln brachten, daher 4,5 von 5 Sternen.
Fazit: Knochenfinder rangiert bei mir nur ganz knapp hinter Fünf auf Platz 2 der Geocaching-Krimis.